Das Sinram-Freibad wird betrieben vom Förderverein Freibad Markoldendorf e.V.
Förderverein Freibad Markoldendorf Einladung zur Mitgliederversammlung und Arbeitseinsatz
Für den 24.11.25 um 19 Uhr lädt der Vorstand zur Mitgliederversammlung in das Gemeinschaftshaus ein. Geplant sind die Themen Investitionen für 2026, aktuelles zum Betreibervertrag und die Neuwahlen zum Vorstand des Fördervereins. Interessenten für fast alle Vorstandsposten sind vorhanden. Für den Bereich Internet/Öffentlichkeit/Social Media wäre es schön, wenn sich noch jemand findet. Wer noch Interesse an der Arbeit in einem engagierten Team im Förderverein hat, kann sich bis zur Versammlung beim bisherigen ersten Vorsitzenden Uwe Jahns oder seiner Vertreterin Tina Conrad melden.
Für den Bereich der Technik soll es zukünftig eine Arbeitsgruppe geben. Auch hier können sich noch weitere Interessierte melden.
Der Förderverein bittet seine Mitglieder um eine rege Beteiligung an der Mitgliederversammlung.
Am Sonnabend, den 15.11.25 plant der Förderverein ab 9 Uhr einen Arbeitseinsatz. Das Freibad muss winterfest gemacht werden. Dafür müssen die Eisdruckpolster ins Schwimmbecken, Sprungbretter und Pumpen demontiert und viele Dinge aus dem Außenbereich ins trockene transportiert werden. Daneben soll das Laub vom Rasen entfernt werden. Wenn genügend Helfer erscheinen ist die Aktion nach zwei Stunden beendet. Sollten sich bereits für den Freitag einige Helfer für die Beseitigung der Laubmengen finden, sollten die sich vorab bei Uwe Jahns unter 6671 melden.
Mitgliederversammlung
Am 09. Oktober um 19 Uhr findet die Mitgliederversammlung des Fördervereins im Gemeinschaftshaus statt.
Auf der Tagesordnung steht auch das Thema Vorstandswahl.
Dabei geht es vorrangig darum Interessenten für den Ersatz für den ausscheidenden 1. Vorsitzenden Uwe Jahns zu finden.
Diese sollen die Gelegenheit bekommen, die Arbeiten kennen zu lernen.
Weiter soll der Vorstand verstärkt werden. Das stand bereits im März auf der Tagesordnung.
Die anderen Vorstandsmitglieder sind bis zur Neuwahl Anfang des Jahres weiter im Amt.
Das Freibad Markoldendorf öffnet 2025 doch !
sieh Bericht aus der Einbecker Morgenpost am 11.04.2025
Förderverein Freibad Markoldendorf Mitgliederversammlung
Öffnet das Freibad in 2025?
Die letzte Mitgliederversammlung des Fördervereins hat in Markoldendorf für viel Aufregung gesorgt. Es droht eine Schließung des Freibads. Wie ist die Perspektive des Vereins nach vier Wochen. Hat sich die finanzielle Lage des Vereins gebessert? Können alle Stellen für Badeaufsicht, Grünpflege, Reinigung und Kassierer besetzt werden? Gibt es in diesem Jahr wieder genügend ehrenamtliche Helfer zur Vorbereitung der Badesaison? Lässt sich die Besucherzahl über das niedrige Niveau der letzten zwei Jahre steigern und wie? Wird der Vorstand des Fördervereins durch jüngere Mitglieder ergänzt, die sich in die Materie einarbeiten wollen?
Antworten gibt es in der neuen Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 09.04.25 um 18.00 Uhr im Gemeinschaftshaus in der Kirchstraße 8 in Markoldendorf. Der Vorsitzende Uwe Jahns lädt dazu alle Mitglieder ein.
Folgende Themen sind für die Mitgliederversammlung geplant:
aktuelle Entwicklungen im Jahr 2025 zur Öffnung des Freibads und Entscheidungen der Mitglieder dazu, Organisation des Betriebs des Freibads, Neuwahl oder Ergänzung des Vorstands, Entscheidung der Mitglieder über die Öffnungszeiten im Jahr 2025, die Eintrittspreise und den Mitgliedsbeitrag im Förderverein, Aussprache über notwendige Baumaßnahmen und Aufträge und deren Finanzierung, Organisation der ehrenamtlichen Einsätze im Jahr 2025 und alle vorbereitenden Arbeiten, Diskussion über Veranstaltungen im Jahr 2025.
In der Versammlung besteht die Möglichkeit Wünsche, Fragen und Anregungen für die Freibadsaison 2025 und die Folgejahre zu äußern.
Der Förderverein ist darauf angewiesen, dass viele Arbeiten zur Vor- und Nachbereitung der Badesaison von Ehrenamtlichen erledigt werden. Sollten alle o. g. Fragen positiv beantwortet werden können und die Mitglieder entsprechende Beschlüsse fassen, könnten die vorbereitenden Arbeiten im Freibad am Sonnabend, den 12.04.25 um 9 Uhr beginnen. Das wäre zu tun: Auspumpen und Reinigen der Schwimmbecken und Schächte, Pflege aller Beete im und vor dem Freibad, Aufsammeln aller Blätter auf dem Rasen, einebnen aller Maulwurfshügel, Mähen der Rasenflächen und kleinere andere Arbeiten. Dafür benötigt der Förderverein sehr viele ehrenamtliche Helfer. Nähere Auskünfte zu den weiteren Arbeiten an anderen Terminen und dem Zeitplan gibt es in der Mitgliederversammlung. Der Förderverein bittet seine Mitglieder um eine rege Beteiligung an der Mitgliederversammlung.
Die Spielnachmittage im Schwimmbad sind beliebt und werden immer gut angenommen
Aufruf zum Erhalt des Freibads Markoldendorf
von Vera Thoma (Stellvertretende Ortsbürgermeisterin)
und Uwe Jahns (Ortsbürgermeister)
Der Ortsrat Markoldendorf möchte das Freibad Markoldendorf mit Hilfe des Fördervereins als städtisches Freibad erhalten. Das Freibad Markoldendorf erfüllt viele gesellschaftliche Funktionen für die Gemeinschaft. Für unsere älteren Einwohner fördert es die Gesundheit, weil sie hier im Sommer durch Schwimmen ihre Beweglichkeit erhalten und sich mit vielen anderen treffen können. Für die Kleeblattgrundschule ist es die einzige Möglichkeit mit den Schulkindern schwimmen zu gehen. Mehrere Generationen von Menschen aus Markoldendorf und der Umgebung haben in der 87- jährigen Zeit des Bestehens hier Schwimmen gelernt, Kontakte geknüpft und genießen die besondere familiäre Atmosphäre eines Familienbads für Jung und Alt. Der Stadtrat Dassel hat für das Freibad bis zum 31.12.2021 jährlich 30.000 € bereitgestellt und einen Betreibervertrag mit dem Förderverein abgeschlossen. Wir als Unterzeichner unterstützen den Ortsrat Markoldendorf – das Freibad Markoldendorf soll ab 2022 wieder als städtisches Freibad öffnen. Der Stadtrat soll den Betreibervertrag um weitere 5 Jahre verlängern und weiter jährlich 30.000 € für den Betrieb zur Verfügung stellen.
Das Formular für die Unterschriften steht hier als Download zur Verfügung
Chronik des Freibades Markoldendorf
erstellt von Klaus Ahrens aus den handschriftlichen Aufzeichnungen, einige Teile der Aufzeichnungen waren leider nicht mehr lesbar.
Markoldendorf, den 20. Juni 1933
Am 29. Mai 1933 wurde für den Bau der Schwimmbadanstalt Markoldendorf
der 1. Spatenstich gemacht und am 20. Juni 1933 der 1. Stein für das Fundament gelegt.
Das Schwimmbad wird im Jahr der nationalen Erhebung Deutschlands, worüber die deutsche Geschichte ausführlich berichten wird, gebaut, die Gemeinden sind alle verarmt und die Arbeitnehmer ohne Arbeit; 5 Millionen arbeitswillige deutsche Frauen und Männer suchen Beschäftigung. Um Arbeit zu beschaffen, zahlt der Staat für jeden beschäftigten Arbeiter einen Zuschuß, der Zuschuß für das Freibad beträgt rund 3.000,- Reichsmark.
Die Anregung zum Bau eines Schwimmbades geht aus von dem Maurermeister Heinrich Rinke und dem Sattlermeister E: A: Henne, die sich zu diesem Zwecke im Juni 1932 in Gemeinschaft mit dem Bierverleger Mohnkopf und dem unterzeichneten Bürgermeister die neu errichtete Badeanstalt in Harriehausen, Kr. Osterode angesehen haben. Für den Bau setzten sich ferner ein:
der Vorsitzende des Männerturnvereins Markoldendorf, Postschaffner Karl Michaelis, und der Hauptlehrer Otto Wilke. Infolge der hohen steuerlichen Belastung – es werden 100 % der Grundvermögen-, Gewerbe- und Bürgersteuer als Kreissteuer erhoben, für Markoldendorf jährlich 10.240,- Reichsmark,-- kann die Fleckengemeinde keinerlei Bargeld für den Bau des Schwimmbades zur Verfügung stellen, daher wurde bei den Einwohnern Markoldendorfs und Oldendorfs eine Sammlung veranstaltet, die einen Betrag von 1.240,- Reichsmark ergeben hat. Wer infolge der außerordentlichen Geldknappheit kein Bargeld zeichnen konnte, erklärte sich bereit, Material heranzufahren oder auch selbst beim Bau kostenlos mitzuarbeiten.
Damit das erforderliche Material gekauft werden konnte, stellte der Männerturnverein Markoldendorf 1.000,- Reichsmark und Frau Wilhelmine Ölkers, geb. Reins RM 750,- zinslos zur Verfügung; Frau Wilhelmine Gralle, geb. Beißmann, stiftete der Fleckengemeinde 1.500 RM, wofür die Gemeinde nach ihrem Tode die Grabpflege für die Familie Gralle übernehmen soll , diese Stiftung stellt sie der Gemeinde schon jetzt zum Bau der Badeanstalt bereit.
Die Beaufsichtigung der Arbeiten wird von den Maurermeistern Heinrich Rinke, Willi Rinke und Heinrich Prinz unentgeltlich ausgeführt, sie stellen auch Gerüste und alle anderen erforderlichen Maurergerätschaften kostenlos zur Verfügung. Die Zeichnung wurde von Kreisbaumeister Heinze, Northeim, angefertigt, der auch die Oberaufsicht hat.
Große Verdienste haben sich um das Zustandekommen des Baues der Badeanstalt die Herren Zimmermeister Karl Peter, der viele Vorentwürfe für das Schwimmbad uneigennützig aufstellte und auch beim Bau Loren kostenlos zur Verfügung stellt, und der bereits erwähnte Postschaffner Karl Michaelis, der selbstlos für den Bau geworben und die Sammlung der freiwilligen Spenden sowie der freiwilligen Fuhrleistungen übernommen hat.
Der Bau des Schwimmbades wurde aber erst dadurch möglich, daß das Ehepaar, Zimmermeister und Senator a.D. Georg Sinram und Luiste geborene Hesse, der Gemeinde den allein geeigneten Platz testamentarisch vermachte. Der Name Sinram wird durch diese Anstiftung der Nachwelt erhalten bleiben.
An dem Bau werden nur Arbeitslose beschäftigt und zwar:
1. Georg Rinke, Maurerpolier, Markoldendorf,
2. August Schelm,
Maurer, „
3. Karl Grube,
Maurer, Markoldendorf
4. Heinrich Koch, Maurer, Markoldendorf
5. Karl Heise, Maurer, „
6. Heinrich Ohlendorf, Maurer, Oldendorf,
7. August Kettler, Maurer, Markoldendorf,
8. Karl Villmar,
Arbeiter, „
9. Ernst Schreiber, Schmied, „
10. Wilhelm Grube, Tischler, „
11. Karl Sephan, Bäcker, „
12. Ernst Küster, Bäcker, „
13. Gustav Schrader, Brunnenbauer, Markoldendorf
14. August, Ippensen, Arbeiter, „
15. Wilhelm Flagge, Arbeiter, „
16. Friedrich Grube, Arbeiter, „
17. Gustav Schaper, Bäcker, „
18. Paul Reuter, Arbeiter, „
19. Edwin Becker,Installateur, „
20. Otto Brünig, Arbeiter, „
21. Albert Meier, Tischler, „
22. Wilhelm Beyer, Dachdecker, Oldendorf,
23. Karl Schrader, Zimmerer, „
24. August Gehrke, Zimmerer, „
25. August Severit, Maurer, Markoldendorf.
Landrat des Kreises Einbeck ist Dr. Hinrichs.
Der Magistrat des Fleckens Markoldendorf besteht aus Bürgermeister Engel, Senator und Landwirt Christian Ahrens und Senator und Dachdeckermeister Wilhelm Dehne.
Zum Bürgervorsteherkollegium gehören: 1. Wilhelm Reins, Landwirt,
2. August Grobe, Tischlermeister, 3. Wilhelm Volger, Studienrat a.D.,
4. Karl Schrader, Tischler, 5. Richard Müller, Landwirt,
6. E.A. Henne, Sattlermeister.
Erwähnt werden muss noch, dass die Senatoren Ahrens und Dehne ihre ganze Kraft für den Bau des Schwimmbades einsetzen und den Fortgang der Arbeiten Tag für Tag restlos überwachten.
Gez. Engel
Das Original dieser Chronik wurde an der Südseite
des Bades eingemauert.
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Die Chronik zeigt, mit welchen schwierigen Problemen
sich die Menschen damals beschäftigen mussten.
Massenarbeitslosigkeit ohne die finanzielle Absicherung durch die heutigen sozialen Netze, Inflation, politisch sehr unruhige Zeiten. Trotzdem gab es viele, die sich für die Idee eines Freibades
in Markoldendorf einsetzten und tatkräftig und uneigennützig viel Zeit investierten oder Geld für das Material spendeten.
Weitere Geschichte des Freibades Markoldendorf
1958 wurde das alte Sandsteinbecken mit seinen bemoosten Wänden gegen das heutige Betonbecken mit Verfliesung und Sprunganlage ausgewechselt.
1972 Das kleine Planschbecken wird durch das heutige Betonbecken mit Verfliesung ersetzt.
Die Wasserversorgung wurde an das Leitungsnetz des Wasserbeschaffungsverbandes Markoldendorf angeschlossen.
Spültoiletten wurden eingebaut. Die Umkleideräume und Duschen wurden gefliest und Warmwasserduschen eingebaut. Ein neues Dach wurde erstellt, das Gebäude gestrichen und neue Türen
eingebaut.
1973 Bau einer modernen Umwälz – und Beheizungsanlage, sowie des hinteren Betriebsgebäudes
.
1993 Beschaffung einer Rutsche für das Planschbecken, einer Tischtennisplatte sowie einige Sitzgruppen.
1994 Beschaffung von Sonnenschirmen und Wasserspielgeräten durch den Ortsrat.
1995 Im Rat der Stadt Dassel wird über die Schließung des Markoldendorfer Freibads nachgedacht, das Defizit aller drei Freibäder liegt zusammen bei über 500.000 DM. Davon in Markoldendorf ca. 130.000 DM.
1996 Januar Presseberichte über den Haushalt der Stadt Dassel und den Vorschlag zur Schließung von Freibädern im Stadtgebiet. Erste Versammlung interessierter Einwohner im Beverkeller.
Arbeit des Fördervereins Freibad Markoldendorf e. V.
1996 April
Gründung des Fördervereins Freibad Markoldendorf als gemeinnütziger eingetragener Verein. Erste Veranstaltungen, wie ein Eröffnungsfest werden durchgeführt. Die Kosten des Freibades Markoldendorf
werden bei der Stadt Dassel näher ergründet.
1997 Oktober
Erste Konzepte zur Reduzierung der Kosten werden mit der Stadt Dassel besprochen. Festgestellt wird, das das Freibad in vielen Bereichen sanierungsbedürftig ist.
Ein vom Ortsrat Markoldendorf finanziertes Konzept für die Sanierung ergibt Kostenschätzungen von über 900.000 DM, um das Freibad grundlegend zu sanieren, zu modernisieren und allen aktuellen
Vorschriften anzupassen.
1997 finanziert der Ortsrat Markoldendorf für
ca. 11.000 DM eine
Teilsanierung des Beckenrandes im Nichtschwimmer sowie Fliesenreparaturen. Die Ausführung erfolgt durch die Fa Weymann.
In
den Folgejahren :
Nach der Beseitigung einer Baumreihe von übergroßen Tannen entstehen ein Blumenbeet und eine größere Liegewiese am Babybecken.
Die Mitglieder des Fördervereins lassen sich durch den Millionenvortrag des Ingenieurbüros nicht entmutigen und beschließen eine Sanierung in kleinen Schritten. Die Durchführung aller Maßnahmen des Vorschlags ist für den Erhalt und Betrieb des Bades auch nicht erforderlich.
Seit 1996 hat sich das jährliche Defizit für das Freibad Markoldendorf im Haushalt der Stadt Dassel von ca. 130.000 DM auf ca. 65.000 DM nahezu halbiert. Möglich war dies nur durch den tatkräftigen Einsatz der Mitglieder sowie durch Spenden vieler Firmen und Privatpersonen.
Ca. 1000 bis 2000 Stunden Arbeitseinsatz jährlich waren nötig, um dem Bad wieder ein ansprechendes Äußeres zu verschaffen. Vom historischen Holzgebäude mußten diverse abblätterende Farbschichten teilweise mühsam entfernt werden, bis der neue gelbe Anstrich aufgebracht werden konnte.
Neu erstellt bzw. saniert wurden drei Zäune, ein Warmwasserspeicher sowie Drücker für die Duschen.
Die Chlorgaswarnanlage wurde durch die Stadt beschafft und zur Hälfte durch den Verein bezahlt. Die neue Chlordosierungsanlage hat der Verein allein finanziert.
Das Jahr 1999 forderte den Verein vor der Saison besonders.
Weitere Einsparforderungen des Stadtrates im Freibadhaushalt mußten für unser Freibad erfüllt werden. Die Personalkosten für städtische Beschäftigte wurden erheblich reduziert.
Vormittags eingeschränkte Öffnungszeiten außerhalb der Ferien sparen Kosten. Gleichzeitig wurde mit der Stadt Dassel für die Frühschwimmer eine Möglichkeit gefunden, wie sie ohne den städtischen Bademeister das Bad morgens nutzen können.
Nachdem der Verein in den Vorjahren bereits viele der
vorbereitenden Arbeiten übernommen hat, versuchten wir erstmals 1999 auch die Reinigungsarbeiten sowie alle anderen vorbereitenden Arbeiten außerhalb des Maschinenhauses selbst
durchzuführen. Die für alle Helfer ungewohnten Reinigungsarbeiten am großen Schwimmbecken dauerten mehrere Arbeitstage. Auch viele Kinder und Jugendliche engagierten sich hier.
Dieses Jahr zeigte aber auch unsere Grenzen auf, nur allein
mit
hochmotivierten Helfern ohne handwerklich geschickte Fachleute lassen sich manche Arbeiten weder planen noch durchführen.
Wir freuen uns immer, wenn wir neue Mitglieder begrüßen können. Bei einem Mindestjahresbeitrag von 11 € bzw 22 € für Familien haben wir bereits über 330 Mitglieder. Aufnahmeanträge sind an der Freibadkasse oder "Online" auf dieser Seite erhältlich.
Genauso wichtig, wie zahlende Mitglieder, sind aber die vielen Menschen, die regelmäßig oder ab und zu bei der praktischen Arbeit helfen. Dabei sind uns alle Helfer willkommen, insbesondere auch diejenigen, die für die Verpflegung der anderen Helfer sorgen.
In den nächsten Jahren werden wir uns intensiver mit Reparaturen am Schwimmbecken beschäftigen und sind daher sehr an Helfern mit Erfahrungen im Fliesen und Maurerbereich interessiert. Weiter soll im Winter 2006 eine Sanierung der Nassräume und Toiletten erfolgen.
Der finanzielle Aufwand für das Freibad Markoldendorf hätte sich für die Stadt Dassel ohne den Einsatz des Fördervereins nicht in einem erheblichen Umfang verringert. Mit großer Wahrscheinlichkeit wäre das Freibad Markoldendorf inzwischen geschlossen. Der Förderverein wird mit allen Mitteln weiter alles dafür tun, damit unser Freibad geöffnet bleibt. Dies kann noch für viele Jahre gelingen, wenn der Rückhalt in der Bevölkerung vorhanden ist.
Auch seitens der Stadt Dassel und aller beteiligten Ämter und Gremien wird die Arbeit des Fördervereins anerkannt. Auf eine vernünftige Zusammenarbeit legt der Förderverein besonderen Wert. Die Stadt Dassel hat zusammen mit dem Förderverein in den letzten Jahren fast alle Pumpen im Maschinenhaus erneuert.
Seit 2003 betreibt der Förderverein das Freibad Markoldendorf. Im gleichen Jahr finanzieren der Ortsrat Markoldendorf und die Stadt Dassel je zur Hälfte eine neue wirtschaftliche Gasheizung.
Das Gemeinsame Ziel sollte immer der Erhalt der öffentlichen
Einrichtungen zum Nutzen aller Einwohner sein!
Wenn Sie dem Förderverein beitreten möchten, hier finden Sie das Formular für den Aufnahmeantrag
Flecken Markoldendorf
